SachsenEnergie StromTanken

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Details

Bewertung
4,6
Version
5.1.5
Entwickler
msu solutions GmbH

Wer ein Elektroauto fährt, möchte an einer Ladesäule möglichst wenig herumprobieren. Genau hier setzt SachsenEnergie StromTanken an: Die App verbindet die Suche nach einem Ladepunkt mit dem Start des Ladevorgangs und der Bezahlung. Ich habe sie deshalb nicht nur als Kartenwerkzeug betrachtet, sondern vor allem aus Sicht des Alltags: Wie schnell finde ich mich zurecht, wie viel Aufmerksamkeit verlangt der Ablauf und für wen kann die Nutzung trotzdem anstrengend sein?

Mein erster Eindruck ist praktisch und nüchtern. Die Anwendung gehört zur Kategorie der Auto-Apps und wird von msu solutions GmbH entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich, für alle Altersgruppen freigegeben und richtet sich klar an Menschen, die ihr E-Auto per Smartphone laden möchten. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 bei rund 180 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen wirkt sie wie eine etablierte, aber nicht übermäßig große Lösung. Die aktuelle Fassung ist 5.1.5 und läuft ab Android 7.0.

Wie zugänglich der Ladealltag mit der App wirkt

Lesbarkeit und Navigation im entscheidenden Moment

Bei einer Lade-App zählt nicht, ob sie besonders spektakulär aussieht. Wichtig ist, dass ich auf dem Parkplatz schnell erkenne, wo sich ein passender Ladepunkt befindet, welche Aktion als Nächstes ansteht und ob der Ladevorgang tatsächlich begonnen hat. SachsenEnergie StromTanken ist genau auf diese Abfolge zugeschnitten. Das ist eine Stärke, weil die App nicht versucht, aus dem Laden eines Autos ein kompliziertes Verwaltungsprojekt zu machen.

Ich würde die Anwendung vor allem dann als angenehm empfinden, wenn ich bereits weiß, dass ich laden muss und nicht erst lange Informationen zusammensuchen möchte. Die Kernaufgaben liegen nahe beieinander: einen Ladepunkt finden, den Vorgang starten und anschließend über die App bezahlen. Für Menschen, die digitale Abläufe schnell erfassen, ist diese Konzentration hilfreich. Es gibt weniger Anlass, zwischen mehreren unterschiedlichen Anwendungen zu wechseln.

Gleichzeitig ist eine reduzierte Oberfläche nicht automatisch für alle leicht verständlich. Wer selten ein Elektroauto lädt, muss Begriffe rund um Ladepunkte, Anschlüsse und den Beginn des Ladevorgangs zunächst einordnen. Ich würde deshalb nicht erst im dichten Verkehr oder bei schlechtem Wetter versuchen, die Bedienung zu lernen. Ein kurzer Test zu Hause, idealerweise mit geöffnetem Fahrzeughandbuch daneben, kann später viel Stress vermeiden.

Für die Lesbarkeit ist außerdem entscheidend, wie das Smartphone eingestellt ist. Größere Systemschrift, hoher Kontrast und eine vergrößerte Darstellung können helfen, wichtige Hinweise schneller zu erkennen. Ich würde mich aber nicht allein darauf verlassen, dass jede Ansicht mit maximaler Schriftgröße gleich übersichtlich bleibt. Bei einer App, die Karten, Ladepunktinformationen und Zahlungsbestätigungen zusammenführt, kann eine starke Vergrößerung dazu führen, dass weniger Inhalt gleichzeitig sichtbar ist.

Mein konkreter Tipp: Vor einer längeren Fahrt den gewünschten Ladeort nicht nur auf der Karte suchen, sondern den kompletten Ablauf einmal gedanklich durchgehen. Wo befindet sich der Ladepunkt? Welcher Knopf startet den Vorgang? Woran erkenne ich, dass das Laden läuft? Diese Vorbereitung ist besonders nützlich für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen oder geringer digitaler Routine, weil sie die eigentliche Bedienung auf dem Parkplatz verkürzt.

Bedienung mit unterschiedlichen motorischen Möglichkeiten

Eine Smartphone-App kann körperlich leichter zugänglich sein als eine Ladesäule mit kleinem Display oder ungünstig angebrachtem Kartenleser. SachsenEnergie StromTanken hat hier einen praktischen Ansatz: Der Ladevorgang lässt sich per App anstoßen und auch die Zahlung wird digital eingebunden. Wer Schwierigkeiten hat, sich tief zu bücken, einen kleinen Bildschirm an der Säule zu bedienen oder eine Karte exakt an ein Lesefeld zu halten, kann von diesem Ablauf profitieren.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Hürde verschwindet. Das Ladekabel muss weiterhin zum Fahrzeug geführt und angeschlossen werden. Je nach Parkplatz, Kabelgewicht und Position des Anschlusses kann das körperlich anspruchsvoll sein. Die App kann den digitalen Teil vereinfachen, aber sie ersetzt nicht die Arbeit am Auto. Für Menschen mit eingeschränkter Kraft oder Beweglichkeit ist deshalb die Lage des Ladepunkts genauso wichtig wie die Bedienung auf dem Telefon.

Auch die Größe der Schaltflächen und die notwendige Genauigkeit beim Tippen spielen eine Rolle. Wer das Smartphone nur mit einer Hand bedienen kann, sollte den Ablauf möglichst vor dem Aussteigen vorbereiten. Eine gespeicherte, gut erreichbare Position des Telefons und eine stabile Verbindung können verhindern, dass das Gerät während des Einsteckens umständlich gehalten werden muss. Ich würde außerdem vermeiden, mit nassen oder dicken Handschuhen erst dann nach der richtigen Funktion zu suchen.

Für Nutzerinnen und Nutzer mit Zittern oder eingeschränkter Feinmotorik ist besonders der Moment wichtig, in dem ein Ladepunkt ausgewählt und der Start bestätigt wird. Hier hilft eine ruhige Reihenfolge: Fahrzeug abstellen, App öffnen, Ladepunkt prüfen, Kabel anschließen und erst danach den Vorgang auslösen. Wer zu schnell mehrere Aktionen hintereinander ausführt, kann leichter den Überblick verlieren. Die App ist dann nicht unbedingt schwierig, aber der Kontext macht die Bedienung anspruchsvoller.

Eine sinnvolle Alltagshilfe ist, die App nicht im Gehen zu bedienen. Ich stelle mir dafür einen kurzen, sicheren Halt neben dem Fahrzeug vor, statt gleichzeitig zu rangieren, Kabel zu tragen und auf den Bildschirm zu schauen. Das ist kein besonderer App-Trick, aber bei einer Anwendung, die an einem realen Fahrzeug eingesetzt wird, macht diese kleine Änderung einen deutlichen Unterschied.

Sensorische Anforderungen und verständliche Rückmeldung

Beim Laden braucht man Rückmeldung. Ich möchte wissen, ob der richtige Ladepunkt ausgewählt wurde, ob der Start erfolgreich war und ob die Zahlung abgeschlossen ist. Für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen ist eine rein akustische Bestätigung wenig hilfreich; für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen kann eine ausschließlich visuelle Meldung problematisch sein. Deshalb würde ich mich nicht auf einen einzigen Hinweis verlassen, sondern den Status aktiv in der App kontrollieren.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen „Ladevorgang gestartet“ und „Zahlung oder Auswahl noch nicht abgeschlossen“. Wer nur kurz auf den Bildschirm schaut, sollte nicht aus einer geöffneten Ladeansicht schließen, dass bereits Strom fließt. Mein praktischer Rat ist, nach dem Start bewusst noch einmal den angezeigten Status zu lesen und erst dann vom Fahrzeug wegzugehen. Das kostet wenige Sekunden und verhindert einen der unangenehmsten Fehler beim öffentlichen Laden.

Bei starker Sonne, Regen oder Dunkelheit verändert sich die Wahrnehmung. Spiegelungen auf dem Smartphone können Texte und Symbole schwerer erkennbar machen. In solchen Situationen hilft es, das Telefon näher an den Körper zu nehmen oder einen geschützten Standort neben dem Fahrzeug zu wählen. Wer auf große Schrift angewiesen ist, sollte die Darstellung vor der Fahrt testen, statt erst an der Säule festzustellen, dass wichtige Informationen aus dem sichtbaren Bereich rutschen.

Menschen mit kognitiven Einschränkungen profitieren häufig von wiederholbaren Abläufen. Genau dafür eignet sich die klare Grundidee der App: suchen, starten, bezahlen. Ich würde trotzdem eine persönliche Routine daraus machen und immer in derselben Reihenfolge vorgehen. Eine kurze Notiz im Fahrzeug mit diesen drei Schritten kann für neue Nutzerinnen und Nutzer oder für Angehörige hilfreich sein, ohne dass man sich auf die Erinnerung unter Zeitdruck verlassen muss.

Unterwegs, bei Stress und in ungewohnten Umgebungen

Die eigentliche Bewährungsprobe findet nicht im Wohnzimmer statt, sondern auf einem fremden Parkplatz. Vielleicht regnet es, der Stellplatz ist eng, andere Autos warten und das Smartphone hat nur wenig Akku. In diesem Umfeld ist eine App dann gut zugänglich, wenn sie mich schnell zur relevanten Handlung führt. SachsenEnergie StromTanken passt grundsätzlich zu diesem Bedarf, weil die Suche, der Start und die Bezahlung in einem mobilen Ablauf gedacht sind.

Für eine Person, die zum ersten Mal an einer öffentlichen Ladesäule steht, bleibt der Vorgang trotzdem eine Kombination aus digitaler und körperlicher Aufgabe. Ich würde bei einer ersten Nutzung bewusst einen ruhigeren Standort wählen und nicht den knappsten Zeitplan der Reise zugrunde legen. So lässt sich herausfinden, wie die App mit dem persönlichen Smartphone, der eigenen Schriftgröße und der eigenen Art zu bezahlen zusammenspielt.

Auch Begleitpersonen können von einem vorbereiteten Ablauf profitieren. Wenn jemand anderes das Fahrzeug anschließt, kann die Person am Telefon die App bedienen, während die andere Person am Ladepunkt bleibt. Das ist besonders praktisch, wenn das Display der Säule schwer erreichbar ist oder die Nutzerin beziehungsweise der Nutzer nicht lange stehen kann. Die Rollenverteilung sollte vorher abgesprochen werden, damit nicht beide gleichzeitig dieselbe Aktion ausführen.

Für Familien oder Menschen, die ein Fahrzeug gemeinsam nutzen, ist außerdem die Frage wichtig, wer den Ladevorgang startet und wer die Zahlung bestätigt. Ich würde die App nicht einfach auf mehreren Geräten einrichten und dann spontan ausprobieren, sondern vorher klären, welches Telefon im Alltag dafür vorgesehen ist. So sinkt das Risiko, am Ladepunkt erst nach Zugangsdaten, Zahlungsoptionen oder dem richtigen Konto suchen zu müssen.

Wer häufig in Gegenden mit schwachem Mobilfunk unterwegs ist, sollte die App nicht als alleinige Reiseplanung betrachten. Eine Lade-App kann den digitalen Zugriff erleichtern, aber die Fahrt sollte nicht davon abhängen, dass jede Information genau im letzten Moment geladen wird. Ich plane Ladepausen deshalb lieber mit etwas Spielraum und prüfe den nächsten sinnvollen Halt frühzeitig. Das ist besonders wichtig, wenn eine längere Wartezeit, ein Umweg oder ein nicht erreichbarer Ladepunkt für die eigene Mobilität problematisch wäre.

Was im Alltag weiterhin Barrieren schaffen kann

Die größte Einschränkung liegt für mich nicht in der Grundidee, sondern in der Abhängigkeit vom Smartphone. Wer kein modernes Gerät sicher bedienen kann, dessen Akku leer ist oder wer sich bei digitalen Zahlungen unwohl fühlt, wird mit einer App-zentrierten Lösung weniger Freude haben. Für diese Personen kann eine Lademöglichkeit mit besonders klarer Vor-Ort-Bedienung oder eine persönliche Unterstützung die bessere Wahl sein.

Auch die Verbindung zwischen App und realer Säule darf nicht unterschätzt werden. Ein Ladepunkt kann gut sichtbar sein und trotzdem durch eine ungünstige Parkposition, ein blockiertes Kabel oder eine schwer zugängliche Umgebung unpraktisch werden. Die App hilft beim digitalen Start, aber sie kann nicht beurteilen, ob ich mit Rollstuhl, Gehhilfe oder eingeschränkter Reichweite bequem an den Anschluss gelange. Deshalb sollte ich den Stellplatz immer als Teil der Bedienung betrachten.

Für Menschen mit Sehbehinderung kann die Kartendarstellung eine zusätzliche Herausforderung sein. Karten sind nützlich, verlangen aber oft räumliche Orientierung und die Unterscheidung mehrerer Symbole. Ich würde mich nicht allein auf die visuelle Übersicht verlassen, sondern die Detailansicht des ausgewählten Ladepunkts sorgfältig prüfen. Wenn die Orientierung vor Ort schwierig ist, kann eine Begleitperson beim Auffinden der Säule einen größeren Unterschied machen als jede Einstellung am Telefon.

Eine weitere Hürde entsteht, wenn die App zwar den digitalen Prozess bündelt, ich aber trotzdem zwischen Fahrzeug, Ladepunkt und Bildschirm wechseln muss. Dieses Wechseln ist für viele Menschen normal, für andere jedoch ermüdend oder unsicher. Ich finde deshalb die Möglichkeit des mobilen Starts grundsätzlich sinnvoll, erwarte aber keine vollständig berührungsfreie Nutzung. Wer möglichst wenig Interaktion möchte, sollte prüfen, ob eine andere Ladelösung mit stärker automatisiertem Zugang besser zum eigenen Alltag passt.

Vergleich mit den üblichen Alternativen

Im Vergleich zur spontanen Bedienung direkt an einer Säule bietet SachsenEnergie StromTanken den Vorteil, dass ich den Ablauf auf dem vertrauten Smartphone bündeln kann. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Anzeige an der Säule klein, schlecht beleuchtet oder ungünstig positioniert ist. Die App ist außerdem naheliegender als mehrere voneinander getrennte Werkzeuge, wenn ich Ladepunkt, Start und Bezahlung in einer einzigen Anwendung erledigen möchte.

Eine allgemeine Karten-App kann bei der groben Reiseplanung praktischer sein, weil sie viele Orte und Verkehrsinformationen zusammenführt. Für den konkreten Ladevorgang ist sie aber nicht automatisch die passendere Lösung. SachsenEnergie StromTanken ist stärker auf die Handlung am Ladepunkt ausgerichtet. Wer hingegen regelmäßig verschiedene Ladenetze nutzt, lange Fahrten über mehrere Regionen plant oder bereits eine andere Lade-App mit persönlicher Routine verwendet, sollte den Wechsel nicht nur wegen der übersichtlichen Grundidee vollziehen.

Auch die Bedienung an der Säule bleibt eine echte Alternative. Sie kann für Menschen sinnvoll sein, die kein Smartphone verwenden möchten oder digitale Zahlungen vermeiden. Der Nachteil ist, dass die körperliche Erreichbarkeit und die Lesbarkeit des Säulendisplays dann stärker ins Gewicht fallen. Meine Einschätzung lautet deshalb: Die App ist besonders überzeugend, wenn das Smartphone die zugänglichere Schnittstelle ist; sie ist weniger passend, wenn gerade das Smartphone die größte persönliche Barriere darstellt.

Für wen sich die Anwendung besonders lohnt

Ich empfehle SachsenEnergie StromTanken vor allem Fahrerinnen und Fahrern, die eine unkomplizierte mobile Möglichkeit zum öffentlichen Laden suchen und den Status ihres Ladevorgangs selbst am Telefon kontrollieren möchten. Auch Menschen, die wegen eingeschränkter Beweglichkeit nicht gern an kleinen Säulendisplays hantieren, können vom digitalen Start profitieren. Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde zusätzlich.

Weniger geeignet ist die App für Personen, die grundsätzlich ohne Smartphone laden möchten, die öffentliche Ladepunkte nur sehr selten nutzen und keinen digitalen Zahlungsablauf wünschen oder die eine einzige Anwendung für eine besonders komplexe, internationale Ladeplanung erwarten. In diesen Fällen kann eine andere Lösung besser zum persönlichen Fahrprofil passen. Das ist kein Fehler der App, sondern eine Frage des Einsatzbereichs.

Der Altersfreigabe ab null Jahren kommt bei einer Auto-App keine große praktische Bedeutung zu, sie zeigt aber, dass keine altersbeschränkte Unterhaltung im Mittelpunkt steht. Entscheidend ist vielmehr, ob die jeweilige Person ein Smartphone sicher bedienen kann und ob sie beim Anschließen des Fahrzeugs Unterstützung benötigt. Für Angehörige kann es sinnvoll sein, den Ablauf einmal gemeinsam zu üben und die Zuständigkeit für die Zahlung klar festzulegen.

Mein inklusives Urteil nach dem Alltagstest

SachsenEnergie StromTanken macht den digitalen Teil des Ladens angenehm kompakt. Die App verbindet die Suche nach einem Ladepunkt mit dem Start und der Zahlung, ohne dass ich dafür mehrere getrennte Schritte in verschiedenen Werkzeugen organisieren muss. Gerade für Menschen, die ein Smartphone besser erreichen oder lesen können als das Display einer Ladesäule, ist das ein spürbarer Vorteil.

Ihre Zugänglichkeit hat aber klare Grenzen. Die App nimmt mir weder das Kabel noch die Parkplatzsuche noch die Verantwortung ab, den erfolgreichen Start zu kontrollieren. Bei Seh-, Hör-, Bewegungs- oder kognitiven Einschränkungen entscheidet deshalb die gesamte Situation: Smartphone-Einstellungen, Licht, Wetter, Ladepunkt, Fahrzeuganschluss und gegebenenfalls Unterstützung durch eine zweite Person.

Ich sehe die Anwendung als gute Wahl für den unkomplizierten Einstieg in das mobile Laden, besonders wenn der eigene Alltag auf eine überschaubare Bedienfolge passt. Meine wichtigste Empfehlung lautet, den Ablauf einmal ohne Zeitdruck zu testen und danach eine feste persönliche Routine zu verwenden. Die größte Stärke ist nicht eine besondere Zusatzfunktion, sondern die Bündelung der drei entscheidenden Schritte an einem Ort.

Seit dem Start am 27.12.2022 hat sich die App mit ihrer aktuellen Version 5.1.5 zu einem brauchbaren Werkzeug für E-Auto-Fahrer entwickelt. Die Bewertung von 4,6 und die Zahl von über 10.000 Installationen passen zu meinem Eindruck einer fokussierten Lösung, die ihren Zweck ernst nimmt. Ich würde sie Freunden empfehlen, die unkompliziert per App laden möchten und mit einem Smartphone als zentrale Bedienhilfe gut zurechtkommen. Wer dagegen bewusst ohne Telefon auskommen will oder sehr spezielle Anforderungen an barrierearme Vor-Ort-Bedienung hat, sollte eine Alternative mit genau diesem Schwerpunkt wählen.

Unterm Strich ist SachsenEnergie StromTanken keine vollständige Antwort auf jede Barriere rund um das Elektroauto. Sie verbessert aber den Teil, den sie tatsächlich kontrollieren kann: den digitalen Weg vom passenden Ladepunkt bis zur Bezahlung. Für mich ist das eine ehrliche und nützliche Lösung, solange man ihre Rolle realistisch einschätzt und die Bedingungen am Fahrzeug sowie am Parkplatz nicht ausblendet.

Facebook Pros and Cons

Vorteile

  • Ladepunkte lassen sich nach Standort
  • Verfügbarkeit und Ladeleistung filtern.
  • Die App zeigt wichtige Details wie Steckertypen und maximale Ladeleistung.
  • Favoriten erleichtern den schnellen Zugriff auf häufig genutzte Ladestationen.
  • Geeignet für die Planung längerer Fahrten mit mehreren möglichen Ladepunkten.
  • Die regionale Ausrichtung bietet gute Informationen zu Ladepunkten in Sachsen.

Nachteile

  • Die Abdeckung außerhalb Sachsens kann im Vergleich zu großen Lade-Apps begrenzt sein.
  • Aktuelle Belegungsdaten können je nach Betreiber gelegentlich verzögert erscheinen.
  • Nicht jede Station unterstützt alle gängigen Bezahl- oder Ladetarife.
  • Für spontane Ladevorgänge können Registrierung und Tarifwahl zusätzlichen Aufwand bedeuten.
  • Eine stabile Internetverbindung ist für Kartenansicht und Live-Informationen erforderlich.

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Frequently Asked Questions

Was ist SachsenEnergie StromTanken und wofür kann ich die App nutzen?

SachsenEnergie StromTanken ist eine App für Fahrer von Elektrofahrzeugen, die das Auffinden und Nutzen von Ladestationen erleichtern soll. Je nach verfügbarer Funktion können Nutzer Ladestationen in der Umgebung suchen, Informationen zu Ladepunkten anzeigen, deren Verfügbarkeit prüfen und einen Ladevorgang starten oder bezahlen. Vor dem Download sollten Sie kontrollieren, ob Ihr Fahrzeug, Ihr bevorzugter Ladeanbieter und Ihre Region unterstützt werden.

Kann ich mit SachsenEnergie StromTanken auch Ladestationen anderer Anbieter verwenden?

Ob Sie ausschließlich SachsenEnergie-Ladepunkte oder auch Stationen anderer Betreiber nutzen können, hängt vom aktuellen Roaming-Angebot der App ab. In der Kartenansicht lassen sich normalerweise unterstützte Ladepunkte erkennen; trotzdem sollten Sie vor dem Losfahren die Betreiberinformationen, Preise und Zugangsbedingungen prüfen. Nicht jede angezeigte Station muss automatisch mit Ihrem Vertrag oder der App freigeschaltet werden können.

Wie funktioniert die Bezahlung eines Ladevorgangs über die App?

Für die Nutzung kostenpflichtiger Ladepunkte ist in der Regel ein Benutzerkonto mit hinterlegter Zahlungsart oder ein bestehender Tarif erforderlich. Die konkreten Preise können je nach Ladepunkt, Ladeleistung, Betreiber, Tarif und möglicher Blockiergebühr unterschiedlich sein. Prüfen Sie deshalb vor dem Start des Ladevorgangs die angezeigten Kosten. Zusätzlich können bei Roaming-Stationen abweichende Gebühren gelten.

Benötige ich ein Kundenkonto, um SachsenEnergie StromTanken zu verwenden?

Für grundlegende Funktionen wie die Suche nach Ladestationen kann möglicherweise ein Teil der Informationen ohne vollständige Registrierung sichtbar sein. Zum Starten, Bezahlen und Verwalten von Ladevorgängen wird jedoch häufig ein persönliches Konto benötigt. Bei der Anmeldung sollten Sie korrekte Daten verwenden und die verfügbaren Zahlungsoptionen prüfen. Die tatsächlich erforderlichen Schritte können sich mit App-Version und Tarif ändern.

Welche Voraussetzungen gelten für die Nutzung der App auf Android und iPhone?

SachsenEnergie StromTanken benötigt ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät sowie eine aktuelle Version des jeweiligen Betriebssystems, abhängig von den Vorgaben des App-Stores. Für Karten, Standortsuche und Statusinformationen sind meist Internetzugriff und gegebenenfalls aktivierte Standortdienste erforderlich. Eine stabile Verbindung ist besonders beim Starten und Beenden des Ladevorgangs wichtig. Vor der Installation sollten Sie außerdem Speicherplatz, Berechtigungen und regionale Verfügbarkeit prüfen.

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